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Mega-Marina vor Usedom
Eine Marina knapp einen Kilometer vor der Küste von Heringsdorf, das ist das Projekt, das zur Zeit in den Kaiserbädern in aller Munde ist. Die soll Platz für 340 Boote und zehn Mega-Yachten, eine knapp 1000 Meter lange Seebrücke, eine Standseilbahn für Ausflüge aufs Meer, maritime Shopping- und Gastronomieeinrichtungen im Hafenbereich und Anleger für Kreuzfahrtriesen, maritime Sport- und Freizeitmöglichkeiten bieten. Damit will Usedom den maritimen Tourismus ankurbeln, neue Zielgruppen erschließen und eine Lücke im Hafennetz schließen. Der Hafen soll 75 Millionen Euro kosten, wenn das visionäre Projekt gebaut wird. Doch dann könnte der sich zu einem Tourismusmagneten mausern. Ein solcher Hafen wäre ein Anziehungspunkt für die gesamte Region. 2008 beschloss die Gemeinde, prüfen zu lassen, ob ein solches Vorhaben machbar wäre. Ergebnis: Mit Geld aus dem Initiativfond gaben das Wirtschaftsministerium und Heringsdorf eine Machbarkeitsstudie bei Media Mare in Auftrag. Die liegt jetzt vor. Fazit: Einem Inselhafen steht nichts im Wege.
Um das Projekt der Öffentlichkeit vorzustellen, lädt die Gemeinde heute um 19 Uhr in das Hotel Esplanade in Heringsdorf ein. Dort stehen Fachleute aus dem Planungsbüro Rede und Antwort zu allen Fragen rund um das ehrgeizige Projekt.
Quelle: www.nordkurier.de
Eine Insel an der Insel
Immer wieder ranken sich Gerüchte um neue Häfen an der mecklenburg-vorpommerschen Küste. Erst Prerow, dann Zingst: Es wird geplant, Studien erstellt, untersucht. Jetzt
soll das auf Usedom gelegene Heringsdorf einen neuen Hafen bekommen. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde der Hafen an der Außenseite der Insel bereits entworfen. Das Besondere daran: Die Marina liegt nicht an der Küste der Insel, sondern einen Kilometer weiter draußen, am Ende einer Seebrücke. Eine Rund-um-Mole soll den Hafen bei jedem Wetter sicher ansteuerbar machen und die Liegeplätze schützen. Am Hafen soll auf einer etwa 15.000 Quadratmeter großen Fläche ein maritimes Gewerbegebiet mit Geschäften und Restaurants entstehen, eine Standseilbahn bringt die Gäste zur Insel und Waren an den Hafen. Im Inselhafen sollen zukünftig circa 350 Segel- und Motorboote, Passagier- und Ausflugsschiffe, Fischerboote, ein Seenotrettungskreuzer und einige Großyachten
an 1.200 Meter Schwimmstegen liegen können. Auch ein Kreuzfahrtterminal längsseits der Mole soll es geben. Gegen einen Hafen direkt an der Küste Usedoms sprachen die
Zerschneidung des Strandes, zu geringe Wassertiefen sowie Versandung des Hafens und der Seebrücke, so das zuständige Planungsbüro mediamare. Ein Strandhafen hätte erhebliche
Auswirkungen auf die Küstendynamik, hohe Folgekosten würden entstehen, Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs im Hafen könnten nicht gewährleistet werden, zudem würde
das Landschaftsbild erheblich gestört. Das Ministerium hat bereits Förderungen bewilligt. Sobald die letzten Prüfungen abgeschlossen sind, soll der Bau des Inselhafens
beginnen. Nach derzeitigem Kenntnisstand laufen die entsprechenden Fördermittel 2013 aus. Deshalb sollte der Baubeginn vor diesem Zeitpunkt liegen. Über die voraussichtliche
Bauzeit könne man momentan noch nichts sagen, so das Planungsbüro.
Quelle: www.segelnmagazin.de
Foto: www.media-mare.de
Nachricht vom
22.3.11 09:57
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